Schlussbetrachtung

2014-04-08 von Georg Zippert 

So wie sich unser Land nach dem 2ten Weltkrieg verändert hat ( vom Wiederaufbau über das Wirtschaftswunder , die Teilung unseres Landes, die Rebellion der 68er, die Wiedervereinigung bis hin zur Europäischen Union) so hat sich sicher auch das Erscheinungsbild der SCHACHFREUNDE in seiner wechselvollen 75jährigen Geschichte gewandelt. Die Schwierigkeiten des Wiederaufbaus nach dem Kriege führten zu einem besonderen Zusammengehörigkeitsgefühl, der dem Verein zusätzlich zu dem Schachbetrieb auch eine große Geselligkeitskomponente gab, die zeitweilig sogar im Vordergrund stand. Das dies heute anders ist mögen besonders die älteren, langjährigen Mitglieder bedauern, wird aber besonders von der jüngeren Generation nicht vermisst. Nicht nur seit heute steht besonders der schachliche Erfolg und die sportlichen Perspektiven im Vordergrund bei der Wahl des Vereins. Die Zahl der langjährigen Mitglieder spricht dafür, dass die Vereinsvorstände den richtigen Weg gewählt haben. Mehr als 30(!) SCHACHFREUNDE sind länger als 25 Jahre bei uns, runde 20 gar mehr als 40 Jahre und im vergangenen Jahr feierte der 10te Schachfreund sein 50jähriges Jubiläum.

Viele Schachfreunde, die den Verein nach dem Kriege wieder groß machten, sind nicht mehr unter uns und diese Zeitschrift soll nicht zuletzt an sie erinnern. Der jüngeren Generation, die jetzt die Vereinsführung übernommen hat, wünsche ich für die Zukunft die gleiche glückliche Hand , die Erwartungen der Vereinsmitglieder zu erfüllen, die ihre Vorgänger hatten.

Ich bin sicher, dass es Ihnen gelingen wird, unsere 2te Position in Hamburg , nach dem HSK - Deutschlands größtem Schachverein) zu halten und unser Image zu pflegen , das auf unserem guten Betriebsklima und dem Motto: „bei den Schachfreunden ist immer was los“ beruht.

In diesem Sinne, mit einem dreifachen „Hammonia“

Ihr Schachfreund Georg Zippert