SFR III : St.Pauli VI 4 : 4

2026-01-25 von Georg Zippert 

Bei unserem ersten Heimspiel gelang uns auch der erste Mannschaftspunkt. Mit dem Ergebnis können wir durchaus zufrieden sein, denn obwohl St.Pauli ersatzgeschwächt antrat, lag der DWZ-Durchschnitt der Mannschaft immer noch rund 70 Punkte höher als unser.
Trotzdem haderte Mannschaftsführer Georg mit dem Ergebnis, lag doch ein Sieg greifbar nahe.
Zunächst gab es 2 schnelle Remispartien durch die beiden Mannschaftsführer. Steffen remisierte gegen den uns aus vielen St.Pauli-Open Turnieren bekannten H.J.Kehr. Georg folgte ein wenig später. Bei noch relativ vollem Brett fehlte es beiden an Ideen für einen Gewinnweg. Norbert steuerte bald darauf mit dem dritten Remis einen weiteren halben Punkt bei, so dass schon nach 2 Stunden nur noch an 5 Brettern gekämpft wurde.
St. Pauli ging dann in Führung, da Karsten an Brett 2 seine Partie verlor. Er begann stark und hatte m.E auch Stellungsvorteile, fand dann aber wohl nicht mehr die stärksten Züge. Nach Abtausch der Schwerfiguren hatte sein Gegner den deutlich besser postierten Läufer, dem einige Bauern zum Opfer fielen und den Verlust der Partie bedeuteten. Christoph glich dann mit einem souveränen Erfolg an Brett 1 wieder aus.
Die kuriosiste Partie hatte Peter. Er stand, wie man so schön sagt, im „Hemd“, sein Gegner schaffte es aber nicht, den „Sack zuzumachen“. Peter verteitigte sich zäh und mit Geschick. Nachdem er einen Bauern gewonnen hatte, drehte sich die Partie zu Peters Gunsten. Froh, dem Druck standgehalten zu haben bot er Remis an, was sein Gegner zu meiner Überraschung ablehnte, denn Peter stand jetzt klar besser, was sich dann auch bestätigte, in dem er gleich 2 Qualitäten gewann. Im entscheidenden Moment aber übersah er den klaren Gewinnzug, sah anschließend keinen Gewinnweg mehr und einigte sich schließlich doch noch auf ein Remis.
Pascal brachte uns dann in Führung. Er hatte im Endspiel eigentlich die schlechtere Stellung, schaffte es aber, seinen König an die gegnerischen Bauern heran zu bringen, was schließlich zum Gewinn führte.
So kämpfte am Ende nur noch Lasse mit einer Qualität weniger um den Mannschaftssieg. Er kämpfte zäh und verbissen, hatte aber am Ende den gegnerischen Türmen nichts mehr entgegen zu setzen. Respekt aber für seinen kämpferischen Einsatz.

Erfreulich, dass wir, gefühlt nach einer Ewigkeit, es mal wieder geschafft haben, die optimale Aufstellung von 1 bis 8 an die Bretter bekommen zu haben. Dieser Punktgewinn macht Mut für den Rest der Saison.

 
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