Hamburger Senioren-Einzelmeisterschaft 2026

2026-11-03 von Georg Zippert 

An der Hamburger Senioren-Einzelmeisterschaft (60 +) beteiligten sich in diesem Jahr 60 Schachspieler und 3 Schachspielerinnen. Wie in den letzten Jahren fand das Turnier in dem gemütlichen Clubheim des SC Königsspringer unter der professionellen Leitung von Hugo Schulz und Martin Bierwald statt. Vom 24.10 -1.11. wurden 9 Runden gespielt.
Am Ende setzte sich der an Nr. 1 gesetzte Favorit IM Evgueni Chevelevitch vom HSK durch. Er gewann mit 7 Punkten und hatte damit einem halben Punkt Vorsprung vor Andre Jaeger vom SC Rochade aus Berlin, der als Nr.17 gesetzt überraschend den 2.Platz belegte. Mit der gleichen Punktzahl belegten zwei weitere Spieler des HSK, Andreas Pittelkow und FM Hartmut Zieher die
nächsten Plätze. Mit dem Preis für den den 5.Platz und ebenfalls 6,5 Punkten musste sich Mitfavorit Hauke Reddmann begnügen.
Auch 4 Schachfreunde waren dabei. Jens Andersen war immer in der Spitzengruppe vertreten und landete ungeschlagen (6 Remis und 3 Siege) mit 6 Punkten auf Platz 7.
Fritz Fegebank spielte nur 8 Runden (am vorletzten Spieltag hatte Werder Vorrang). Mit einer Punktlandung (Platz 20 mit Ranglistennummer 20) erspielte er sich 5 Punkte. Er verlor nur gegen den 4. Platzierten Hartmut Zieher und den 6. Bernd Wronn, gewann 4 mal und spielte zweimal Remis.
Eine rabenschwarze Woche erwischte Georg Zippert . Zweimal versiebte er aussichtsreiche Stellungen, stellte zudem in 2 Partien jeweils eine Figur ein. Am Ende waren es nur 3,5 Punkte und Platz 43 (gestartet mit Ranglistennummer 29 ! ) Das kostete 46 DWZ Punkte !. Ein Turnier zum vergessen für ihn.
Rudolf Kock wurde mit 3 Punkten 50. und war damit als einziger besser als seine Ranglistennummer (56) . Fairerweise muss man hinzufügen, das 1 Punkt aus einem Freilos resultierte. Mit minus 30 DWZ-Punkten also auch kein Grund zur Freude.
Freude dagegen bereitete die erneut hervorragende Organisation und Leitung von Hugo Schulz und Martin Bierwald und die Gastfreundschaft von Königsspringer. Das „Dreamteam“ des Verbandes kündigte allerdings ihren Abschied an, was von allen Senioren bedauert wurde. Nochmals vielen Dank an dieser Stelle für viele Jahre perfekter Turnierleitung. Ohne die beiden wird es schwer sein, die Qualität dieses Turniers zu erhalten. Auch der Verbandsvorsitzende Klaus-Jügren Herlan kündigte an, das dieses Turnier wohl zum letzten Mal bei Königsspringer stattgefunden hat.

 
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