Schachfreunde II 3½ :4½ HSK VIII
Zum zweiten Kampf empfingen wir die Mannschaft von HSK VIII – und wollten nach der letzten Schlappe Wiedergutmachung! An Brett 4 trafen sich Eva Zickelbein und Fritz Fegebank. Die Freude über das Wiedersehen löste einen freundlichen Smalltalk aus, in dessen Folge die Partie beiderseits etwas unkonzentriert eröffnet wurde. Davon profitierte allerdings nur Fegebank, denn Frau Zickelbein ermöglichte ihm eine kleine Kombination (Läufer-Opfer auf f7) mit einem schnellen Sieg!? In dieser Zeit spielte Gerrit Oelmeyer schon mit einer Figur weniger; er versuchte noch einiges, aber musste auch bald kapitulieren. Unsere beiden Top-Scorer der letzten Saison scheinen noch nicht so richtig in Tritt gekommen zu sein: Tim Schröder verlor zunächst einen Bauern und im Zuge des aktiven Figurenspiels seines Gegners auch eine Qualität, was auch den Verlust der Partie zur Folge hatte. Georg Zippert wurde eine desolate Rochadestellung „zugefügt“ (offene Königsstellung und „toter“ Läufer. Sein Kontrahent spielte zielstrebig auf Matt – bis zum bitteren Ende! 1:3 nach drei Stunden!???
Michael Keuchen brachte uns noch einmal heran. Die deutliche Mehrheit der Züge (und vor allem der Zeit) waren seine Figuren auf den ersten drei Reihen ausschließlich damit beschäftigt, zu verteidigen und die Stellung zusammenzuhalten. Das tat er gewohnt geschickt, und genauso nutzte er die erste Gelegenheit zu einem Konter, gegen den sein Gegner in hochgradiger Zeitnot nicht die passende und präzise Antwort fand. Oliver Steinmetz wurde für sein Figurenopfer und aktives Spiel mit Königsangriff nicht vollends belohnt – eine nicht vorausberechnete Verteidigungsidee ließ nur noch ein Remis durch Zug-Wiederholung zu! Thorsten Jaeger konnte mit 17 sec für die letzten 8 Züge die Partie zwar über die erste Zeitkontrolle retten, aber er konnte sich trotz ungleicher Läufer der in zwischen drei Mehrbauern seines Gegners nicht mehr erwehren. Mark McAdam verbesserte das Gesamt-Ergebnis mit einem mega-blitz-sauberen und präzisen Schwerfiguren-Endspiel, aber er konnte die Mannschafts-Niederlage (natürlich) nicht mehr verhindern. Da keine Partie zu unseren Ungunsten „gekippt“ ist und demnach nicht mehr für uns „drin“ war, muss man von einem verdienten Sieg des HSK sprechen! – Die Wende muss der nächste Mannschaftskampf bringen!!